San Francisco Style

Was ist denn das ?

Man findet diverse - "in-etwa" - Definitionen im www. Hier ist eine davon:

Repertoire: Weniger der klassische Dixieland - Stil, wie er in Europa bekannt ist. Vielfältige Jazz - Titel, z.T. speziell für diesen Stil geschrieben. Songs aus Blues und Rag. Hymnen und Popsongs ( bei uns aus der Zeit der Firehouse Five Plus Two).

Stil: Modelliert nach dem frühen New Orleans Sound, aber schwererer Klang der Blechinstrumente ( "brassier sound" ), treibender, eher fetziger Trompetensound, Klarinette a la New Orleans, eher rauher Posaunen - Klang, Klavier im Ragtime - Stil, Banjo betont 2 und 4, Tuba spielt 1 und 3 ("leaning into"), Schlagzeug geht mit Bass und Snair / Highhat, Woodblock jeweils mit 1-3 bzw. 2-4. Starke Betonung des 2 - beats ("swaggering", eigentlich "stolzieren", gemeint ist aber eine Art 2 - beat - Swing)

Soweit die Übersetzung vom Trad. Jazz Educaters Network. Sie finden im Bandbook der Firehouse Jazzband Tunes mit starken Einflüssen aus Marsch -, Polka-, und anderer Volksmusik. Auch Stücke, die unsere Vorbilder nicht gespielt haben, wurden bearbeitet und in den Stil einbezogen. So finden sich bei uns z.B. Adaptationen einiger Spike Jones - Nummern oder auch schon einmal ein TV-Trailer - Song. Mit Sirene, Glocke und Entenquake erweitert, nennen einige Jazzexperten das Ganze gelegentlich "Micky Mouse - Jazz" Gut so! Dann liegen wir nach unserer Ansicht richtig!

Einige Vertreter des Frisco Styles: Lu Watters' Yerba Buena Jazz Band (1941-50); Turk Murphy (1947-88); Dixieland Rhythm Kings (1948-58); Firehouse Five Plus Two (1949-69); Original Salty Dogs (1962- ).